Das Manifest der Schokolade.
Veganes Schokoladenbabka
Botschaft
Ein zarter Hefeteig, der sich um schokoladige Füllung windet – diese Babka ist die ultimative Propaganda für Genuss ohne Kompromisse. Schneide sie an, teile sie mit Freund*innen, und lass sie die Botschaft schmecken: vegan ist besser.
Babka ist ein Hefekuchen oder auch eine Art Hefezopf, der traditionell an Ostern zubereitet und verzehrt wird. Die jüdische Version hat dabei meine Aufmerksamkeit besonders geweckt. Diese besteht aus einem fluffigen Hefeteig, der mit viel Schokolade gefüllt und mit Sirup oder Fruchtaufstrich getoppt wird. Klingt gut, oder?
Bei manchen Dingen frage ich mich, wieso ich das nicht schon viel früher mal ausprobiert habe, so auch bei Babka. In den letzten Wochen geisterten dann immer wieder Bilder und Videos von Schokoladen-Babka durch das Internet und da war die Motivation groß.
Babka ist sehr erfüllend. Zum Beispiel mit Schokolade.
Babka an sich ist, laut zuverlässigen Quellen, ein Kuchen der für Ostern zubereitet und auch gegessen wird. Die jüdische Version davon hat dabei meine Aufmerksamkeit besonders geweckt, da es sich hierbei um einen Hefezopf gefüllt mit Schokolade handelt und die Kombination einfach mega gut klang. Erster Schritt war dann, alles nach einem passenden Rezept zu durchforsten. Hier gibt´s wirklich eine sehr breite Auswahl an sowohl veganen Babkarezepten, als auch unveganen Varianten.
Die Wahl der Hefe ist hier auch ein Thema, da das Rezept sowohl mit Trockenhefe, als auch mit frischer Hefe funktioniert. Beim Hefeteig, egal ob süß oder herzhaft verwende ich generell lieber Frischhefe, weil ich den Eindruck habe, dass der Teig dann besonders gut aufgeht und super fluffig wird. Aber vielleicht hab ich auch bislang einfach kein Glück mit Trockenhefe gehabt.
Wichtig bei der Verwendung von frischer Hefe ist die Temperatur der Flüssigkeit – die darf nicht mehr als 45°C betragen, da der Teig dann nicht mehr oder wesentlich weniger aufgeht. In manchen Foren ist sogar davon die Rede, dass dann die Hefezellen absterben und der Teig nicht mehr aufgehen kann. So oder so wird unser Teig um einiges schöner, wenn die Hefe bei einer Wohlfühltemperatur von lauschigen 30°C aufgehen kann.
Ich achte also immer darauf, dass die Flüssigkeit handwarm ist, dann gehts auch der Hefe gut.
Als Mehlsorte nutze ich meistens 630er Dinkelmehl. In der Regel lassen sich alle Rezepte einfach mit Dinkel- oder feinem Weizenmehl zubereiten. Je höher hier die Typenzahl, desto grober ist das Mehl vermahlen. Deshalb heißt es für Feingebäck: Je niedriger die Zahl, desto besser. Wenn jedoch ein Mehl mit höherer Typenzahl gewählt wird, muss in manchen Fällen etwas mehr Flüssigkeit zugefügt werden, da sonst das Backwerk trocken werden kann.
Dein Fahrplan zum pflanzlichen Erfolg
Schwierigkeit
Schwierigkeitsgrad 1 von 3.
Gesamtzeit
Vorbereitung
Backen
Deine Waffen im Kampf für den Geschmack
Zutaten
Utensilien
Schritt für Schritt zur veganen Perfektion
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Hafermilch erwärmen und Hefe auflösen
Zutaten für diesen Schritt
Hafermilch in einem Topf leicht erwärmen. Danach Hefe mit Zucker und der Hafermilch in der Rührschüssel auflösen.
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Vegane Butter schmelzen
Zutaten für diesen Schritt
Die vegane Butter bei mittlerer Hitze schmelzen und zur Seite stellen.
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Teig zubereiten
Zutaten für diesen Schritt
Mehl, Salz und Vanille zu der Hefemischung geben und alles kurz miteinander verkneten. Flüssige Margarine dazugeben und alles zu einem elastischen Teig verkneten. Der Teig ist noch leicht feucht, sollte sich aber grob vom Schüsselrand lösen.